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Jahreswechsel & Neuanfang: Jetzt starten wir durch! 

 

Vor ein paar Tagen haben wir Silvester gefeiert. Naja …

von Feier können wir auch in diesem Jahr nicht wirklich sprechen. Und doch haben viele von uns das Beste daraus gemacht.

Der Jahreswechsel wurde trotz alledem mit der einen oder anderen Zeremonie vollzogen. Mit einem Gläschen Sekt in der Hand: “Prosit Neujahr.“

Das alte Jahr war zu Ende … und quasi über Nacht war das Neue da.

Dabei hat ja nichts aufgehört. Nichts wirklich angefangen. Es geht einfach weiter. Das Leben.

Und doch, steht es so in unseren Kalendern. Daran orientieren wir uns. Handeln danach.

Oder wir denken zumindest, das wir das tun sollten.

Bad Elster im Winterschlaf, Foto F. Baddura, 2021

Überall ist von großen und neuen Vorsätzen zu lesen. Viele sprechen von Zielen, die in diesem Jahr gesteckt werden.

Und überall glimmt die Frage auf:

Was willst du dieses Jahr erreichen?

Sicherlich ist das wichtig. Es kann ein guter Anschub sein, um in die Puschen zu kommen. Um sich zu motivieren. Um Pläne zu machen. Strukturen zu finden. Resümee zu ziehen.

Aber das funktioniert nur, wenn du diesen Neubeginn auch wirklich fühlen kannst. Sonst bleibt es wieder mal so ein Vorsatz der irgendwo im Sande verläuft.

Und mal ehrlich: Wie oft passiert das?

Ich fühle die Energie nicht, die für einen Neubeginn gebraucht wird. Einfach weil es zeitlich für mich nicht passt.

 

 

Es ist Winter. Wir sind mittendrin … im Winterschlaf.3 Bäume im Winter, F. Baddura 2021

 

Die Natur macht es doch vor. Sie ruht. Spart ihre Energie. Sie regeneriert.

Um dann, wenn die richtige Zeit gekommen ist, gut vorbereitet zu sein. Und das ist sie, wenn es wieder wärmer und heller wird. Im Frühling.

Dann erwacht die Natur und ein neuer Rhythmus beginnt. Mit Leichtigkeit und voller Kraft.

Nur wir Menschen wollen mitten im Winter einen Neubeginn starten.

Mutter Natur lacht sich schlapp über uns.

Und wir wundern uns, warum es nicht so recht klappen will, mit dem Neustart.

 

Da frage ich mich:

Wer ist auf so eine blöde Idee gekommen?

Und war das eigentlich schon immer so?

 

Bei einer Recherche für eine Show-Moderation, bin ich vor ein paar Jahren zufällig auf die Antworten gestoßen. Denn tatsächlich war einmal der Frühling auch unser Jahresbeginn.

Unsere Monatsnamen verraten es noch. Die orientieren sich nämlich an den lateinischen Zahlen.

So ist septem die 7!

Demnach müsste der September der 7. Monat sein. Ist er aber nicht, sondern unser 9. Monat.

Octo ist die 8! novem die 9! decem die 10!

 

 

Wir sind also irgendwie zeitlich verrutscht.

Wenn wir im März das neue Jahr begrüßen würden, dann würde es wieder passen. Und so ist es auch einmal gewesen. Erst im Mittelalter verbreitete sich im westlichen Kulturraum der 1. Januar als Jahresbeginn. Und orientierte sich damit am Julianischen Kalender von Caesar. Der den Jahresbeginn mit der Amtszeit eines Konsuls verband. Das Konsul war das höchste militärische und zivile Amt. Die Konsuln waren also die Politiker der Römischen Republik.

Schon damals stellte die Politik ihre Machtstrukturen über die Natur und über die Menschen.

 

Warum kommt mir das so bekannt vor? 

Aber da muss man ja nicht mitmachen.

 

Bei mir hat diese Information damals ein richtiges “Aha!“ ausgelöst.

 

Und jetzt setze ich mich nicht mehr unter Druck - mit Neubeginn und Ziel-Etappen.

Ich bin im Winterschlaf und genieße die Ruhe. Und wenn es wärmer und heller wird, bin ich voller Kraft und Energie.

Dann kann er beginnen: Der neue Jahres-Rhythmus.

 

 

Schneemütze

 

Franka Baddura, 4. Januar 2022

Die Bilder sind Ende Dezember 2021, in Bad Elster entstanden




 

 

 

 

 

 

 

Foto von Franka Baddura  

Etwas Poesie?

 

Hier findest du Anregungen

zum nachdenken, träumen und schmunzeln ... 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eiskristalle

 Im Eise 

 

Schläft Sie.

Die Schönheit.

 

Kristallen

Klar

Fast unsichtbar.

 

Still

Lass sie ruhen.

Bis der Tag gekommen ist.

Sie zu erwecken.

 

 

 Text und Foto von Franka Baddura

 Momentaufnahme Herbst

 

 

MOMENTAUFNAHME
 
 
Alles verändert sich.
 
Die Blätter tanzen im Wind.
 
Jeder Tag, jede Stunde.
 
Jede Minute verrinnt.
 
Und ist Veränderung.
 
 
 
F. Baddura, November 2021

 

 

 

 

So sanft ist der Flügelschlag

 
 
eines Schmetterling. 
 
 
Ein Moment.
 
Die Zeit steht still.
 
Ein Lächeln.
 
Kleines Glück.
 
 
Und schon vorbei.
 
Erinnerung.
 
Ein Wimpernschlag der Zeit. 
 
 F. Baddura, August 2021
 
 
 
 
Bild von Franka Baddura
Die Wasserfrau
 
 
Einfach mal abtauchen.
 
 
Nur das rauschen des
Wassers im Ohr.
 
 
Schwerelosigkeit.
 
 
Sich tragen lassen.
 
 
Nichts kontrollieren.
 
 
Nichts wollen.
 
 
Einfach sein.
 
F. Baddura, August 2021
 
 
 
 
Die Künstlerin F. Baddura, 2021, Insel Hvar
 
"Die Farben des Meeres, blau in all seinen Nuancen und Spielformen.
 
 
Das Sonnenlicht das in den Wellen glitzert
und unendlich viele kleine reflektierende Funken hervorbringt
und dann wieder tiefblau, fast schwarz
erzählt es von der großen Tiefe,
in der so viel verborgen ist."
 
Das ist eines meiner liebsten Stellen aus meinem Stück "Mozarts magische Reise".
Genau das ist immer wieder mein Empfinden in solchen Momenten.
 
 
F. Baddura, Juli 2021 
 
 
 
Pusteblume
 
Pusteblume
 
 
Vermisst habe ich dich.
 
Zu oft bin ich achtlos an dir vorüber gegangen.
 
Habe dich nicht betrachtet.
 
Intensiv, mit dem Blick eines staunenden Kindes.
 
Heute habe ich dich gesehen.
 
Du bist immer noch da.
 
So leicht wie ein schöner Traum. Der von großen Abenteuern erzählt.
 
Franka Baddura, Mai 2021
 
 
 
 
 
 
---
 
Foto von F. Baddura
 
Die Farben des Südens, besonders die des Mittelmeeres,
haben die Künstler schon immer beeindruckt.
 
 
Beeinflussten und veränderten deren Kunst.
 
 
Meist nicht nur die Kunst. Auch das Leben.
Das (wenn es gut geht) am besten zur Lebenskunst wird. 
 
Vor ein paar Jahren gab es, im Dresdner Albertinum eine Austellung, die mich sehr begeisterte. "Die Reisen von Max Slevogt und Paul Klee".
 
"Wenn jemand eine Reise tut, dann kann er was erzählen."
 
Das wurde so spürbar und zeigte sich so deutlich in den Gemälden dieser beiden Künstler.
 
Ich durfte damals, begleitend zur Ausstellung, ein Programm entwickeln. Das ich gemeinsam mit meinem Ensemble, zur Museumssommernacht, aufführte.
 
 
Das war schön und ähnlich farbenfroh wie dieses Bild.
 
Es ist letztes Jahr, im Juni, auf der Insel Hvar, entstanden.
 
Vielleicht inspiriert es euch auch. Ich werde heute noch zum Pinsel greifen. 
 
 
Aber Kunst kann ja vieles sein:
 
 
Mit Liebe kochen zum Beispiel oder sich Zeit nehmen für ...
 
Da sind wir wieder bei der Lebenskunst.
Wer dazu einige Impulse wünscht, der schaue gern in meinen YouTube Kanal.
 
 
 
F. Baddura, März 2020
 
 
 
 
 Collage von F. Baddura
 
 
Was ich am Frühling mag?
 
Das Licht und die damit verbundene frische Lebenslust.
 
Nach dem langen DRINNEN endlich wieder RAUS.
 
In die Natur und aus sich selbst.
 
 
Ihr seht hier eine Collage aus einem neuen Kunstwerk
"Love in Paradies" 
und einem (schon älteren) Tanzfoto von mir.
 
F. Baddura, März 2021 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Foto von Franka Baddura

 

Kostbarkeit – für einen Moment.

 

Da liegt es. Ein Stück Eis.

Beschützt und gehalten wie eine Perle.

Ein Edelstein.

Und schon jetzt ist es nur noch eine

Erinnerung.

An einen Moment.

Auf einem Foto.

 

 

Ist das nicht ein Sinnbild für unser Leben?

Das was wir wirklich besitzen, sind unsere Erinnerungen.

Vergangen.

Jedoch: Festgehalten in inneren Bildern.

Passt gut darauf auf.

Sorgt für die Momente, für die es sich lohnt. 

Ein großes Archiv anzulegen.

 

F. Baddura, 23. Februar 2021

 

 

 
 
 
Bild von Franka Baddura
 
 
 
 
Der Wind
 
zurrt an den Grashalmen
  
und an den Drachen der Kinder
 
die lachend mit den bunten Blättern 
 
um die Wette tanzen 
 
 
Franka Baddura, November 2020 
 
 
 

 

Blogartikel, F, Baddura

 

Einen Wald-Cocktail bitte!

Wie uns die Natur heilen kann.

 

Nach dem langen und kalten Winter hatte ich große Sehnsucht nach der Farbe grün.

Ich meine dieses satte, saftige grün, wenn die Natur in voller Blüte steht.

Dieses Jahr musste ich lange darauf warten. Die Natur ließ sich viel Zeit, um richtig los zu legen.

Deswegen habe ich meine Sehnsucht beim malen gestillt.

Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig für mich eine natürliche Umgebung, Pflanzen und Tiere sind.

Und das sie eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration darstellen.

 

Hildegard von Bingen sprach bereits von der “Grünkraft“. Sie meinte damit die wohltuende und gesundheitsfördernde Wirkung der Pflanzen. Und das kann eigentlich jeder bestätigen. Wir sehnen uns alle danach.

 

Es scheint jedoch, dass der moderne Mensch seine eigenen Wurzeln verdrängt. Oftmals wird die Natur als etwas Abgetrenntes wahrgenommen. Als etwas irgendwo da draußen. Etwas, dass mit den Menschen nichts mehr zu tun hat. Die Umwelt eben …

 

Doch lässt sich unsere Entwicklungsgeschichte so einfach austrixen?Kunstwerk Albero Dea von Franka Baddura

 

Ich glaube nicht!

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.

Der Mensch ist ein Naturwesen.

Er entwickelte sich über Jahrmillionen in der Natur.

Er ist ein Teil von ihr.

 

Diese Erkenntnis ist keine Frage der Weltanschauung! 

 

Die gesundheitsfördernde Wirkung lässt sich mittlerweile mit knallharten wissenschaftlichen Methoden beweisen.

Was viele von uns intuitiv schon immer wussten ist schwarz auf weiss messbar.

 

Die Kraft der Natur kann uns sogar heilen.

 

Wenn Patienten im Krankenhaus, aus ihrem Fenster in die Natur blicken können. 

Wie z. B. auf einen Baum. 

Dann genesen sie besser und schneller, als wenn sie auf Häuser oder Mauern schauen.

Das konnte in zahlreichen Studien nachgewiesen werden.

 

Wenn allein schon der Anblick so förderlich ist. Was passiert dann, wenn wir mitten in der Natur sind?

Im Wald zum Beispiel?

 

Wir kennen den wohlriechenden Duft eines Waldes.

Was da so gut duftet, sind sekundäre Pflanzenstoffe und die sind sehr gesund.

Wir können sie mit der Nahrung aufnehmen. Deswegen ist eine vorwiegend pflanzliche Ernährung mit viel Gemüse, Kräutern und Obst so gesund.

 

Kunstwerk Paradies von F. Baddura

 

Wir können die wertvollen Substanzen auch einatmen.

 

Der Wald schenkt uns einen großen Cocktail an gesundheitsfördernden Stoffen, die unser Immunsystem stärken.

Es handelt sich dabei um bioaktive Substanzen, die von den Pflanzen abgegeben werden.

 

Eine sehr große Gruppe sind die Terpene. Etwa 40 000 soll es von ihnen geben.

Mithilfe dieser Terpene kommunizieren die Pflanzen untereinander.

Sie können damit Informationen austauschen. So schützen sie sich z. B. vor Fressfeinden.

 

Die Information, dass eine Gefahr droht, wird über die Terpene von den Bäumen an die Luft abgegeben. Der Wind verbreitet sie in der Umgebung.

Die Terpene und die darin enthaltenen Informationen erreichen die Artgenossen in der gesamten Umgebung.

Und so können sie bereits Abwehrstoffe produzieren, bevor die Fressfeinde bei ihnen angekommen sind.


Kunstwerk

Nach einem Tag im Wald oder auch schon nach einem Waldspaziergang ist unser menschliches Immunsystem deutlich gestärkt.

 

Bei Testpersonen konnte festgestellt werden, dass die Killerzellen im Körper dann deutlich erhöht sind. Und dass sie sehr viel aktiver ihre Arbeit tun. Nämlich:

Den Körper vor Feinden wie Bakterien und Viren schützen.

Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Terpene mit unserem Immunsystem kommunizieren, genau so, wie sie es auch mit den Pflanzen tun.

 

Der Mensch kommt aus der Natur und hat sich in ihr entwickelt. Wir sind immer noch mit der Natur verbunden.

Was für ein Glück!

 

Die Waldatmosphäre einatmen ist in Japan mittlerweile eine anerkannte Heilmethode.

Auch hierzulande beschäftigen sich immer mehr Menschen mit diesem Thema. Und nutzen die Kraft und die wohltuende Wirkung.

Der Psychotherapeut und Philosoph Erich Fromm etablierte den Begriff “Biophilia“.

Er meinte damit die Liebe zum Leben.

Die eng damit verknüpft ist, dass wir Menschen uns mit der Natur verbinden wollen.

Das war immer so und das wird auch immer so bleiben.

 

Die blühenden Gärten, die Wildblumen-Wiesen, die kleinen Balkone, die in den Städten immer mehr zu kleinen Oasen werden, bezeugen das. 

 

 

Literaturtipp: 

Wer mehr wissen möchte, dem lege ich dieses Buch an´s Herz:

“Der Biophilia Effekt“, von Clemens G. Arvay

 

 

Ich wünsche dir viele erholsame Momente in der Natur. 

 

In diesem Video zeige ich dir eine Übung, mit der du noch mehr in die Wald-Atmosphäre eintauchen kannst: 

  

 

 

 

Franka Baddura, Mai 2021

 

Wie die Mimik die Emotion beeinflusst, Blog

 

Was die Mimik mit deinen Emotionen zu tun hat?

 

Das Schönste was du tragen kannst, ist ein Lächeln.“



Unser Körper und unsere Gefühlswelt sind untrennbar miteinander verknüpft.



Wie innen so außen. Wie außen so innen. Seit einiger Zeit ist das auch wissenschaftlich bewiesen.

Eigentlich wussten die Menschen das schon immer. Es scheint nur, die moderne Welt verdrängt die einfachsten und grundlegendsten Dinge des Lebens. Oder vergisst sie, in der Hektik des Alltags.



Zum Glück gibt es aber immer mal wieder neugierige Wissenschaftler die diese Zusammenhänge genauer betrachten. Und so findet das vergessene Wissen wieder zurück in unsere Welt.



Bevor ich die Übungen zeige, ist es bestimmt interessant für dich, ein paar Hintergründe und Zusammenhänge zu wissen.



Alle Menschen, vom westlichen Stadtmensch bis zum Dschungelkönig im Regenwald, kennen 7 Grundemotionen. Diese drücken sich in der Mimik und in der körperlichen Reaktion, überall gleich aus. Diese Emotionen werden von (fast) allen Menschen bei Anderen erkannt. Außer es liegen schwerwiegende psychische Erkrankungen vor. Autisten, Soziopathen oder Psychopathen können das nicht. Aber wir gehen jetzt vom gesunden Menschen aus.



Ein bedeutender Wissenschaftler auf dem Gebiet der Emotions- und Mimikforschung ist: Paul Ekman. Er beschreibt 7 Basisemotionen.



Das sind: Angst, Überraschung, Ekel, Ärger, Verachtung, Trauer und Freude.



Jedes Gefühl löst bestimmte Prozesse im Körper aus. Diese körperlichen Reaktionen sind uns angeboren. Bei Angst schütten wir z.B. Stresshormone aus, die unseren Kreislauf aktivieren. Im Falle einer Gefahr könnten wir dann sehr viel schneller wegrennen. Das kann uns das Überleben sichern. Das bedeutet jedoch auch, dass Stresshormone, die nicht körperlich abgebaut werden, erheblichen Schaden anrichten und uns krank machen.



Wenn du mal wieder in einer Situation bist, in der du dich ärgerst, beobachte deine Mimik.

Ein Laecheln



Du wirst feststellen, dass deine Augenbrauen nach unten und nach innen gezogen sind.

Die Lippen aufeinander gepresst oder zumindest angespannt sind.

Wenn es dir dann gelingt, dein Gesicht zu entspannen, vor allem die Augenbrauen, dann wirst du merken: Mit entspannten Augenbrauen ärgert es sich nicht gut.



Wenn wir Freude empfinden, gehen unsere Mundwinkel nach oben. Ohne diese körperliche Reaktion freut es es sich nicht gut. Auch das kannst du im Selbsttest ausprobieren.



Unser Körper reagiert auf unsere Mimik mit dem passenden Gefühl.

Das können wir positiv nutzen.



Wenn wir nicht gut drauf sind und die Mundwinkel nach unten hängen, sollten wir uns dazu bringen, die Mundwinkel in eine “Lächelposition“ zu bekommen. Denn darauf schickt unser Körper die zugehörige Emotion. Mit dem Resultat, dass es uns besser geht.



Wir empfinden Freude, Glück, Begeisterung, Zufriedenheit.



Doch wie soll das gehen?

Ich gebe ehrlich zu, die Empfehlung bei Ärger auf das stille Örtchen zu gehen, die Mundwinkel mechanisch nach oben zu ziehen und zu grinsen, klappt bei mir nicht.



Wenn ich mir jedoch sage: “Ich mache jetzt eine Gesichtsyoga Übung!“. Dann geht das bei mir viel besser. Vielleicht klappt das bei dir auch!



Wie du ein unwiderstehliches Lächeln trainierst und deine Stimmung verbessern kannst?



Zeige ich dir in diesem Video: 

 

 

Franka Baddura, Juli 2021  

 

 

 

 Franka Baddura, Aus Filmen für´s Leben lernen

Aus Filmen für´s Leben lernen. 

 

 

 

Ich schaue gerne gute Filme.

 

Für mich ist ein Film dann ein guter Film, wenn ich in die Geschichte eintauchen kann. Das ist möglich, wenn ich mit den Helden mitfühlen und mitwachsen kann. Ich möchte eine Wandlung und eine Entwicklung der Protagonisten erkennen, die schließlich zu einem guten Ende führt.

 

Am besten ist es, wenn ich aus dem Film eine Erkenntnis für mich und mein Leben mitnehmen kann.

 

Und tatsächlich ist es doch so:

 

In jedem erfolgreichen und guten Film wird ein Problem oder eine scheinbar aussichtslose Lage dargestellt. Die zum Besseren gewandelt werden kann, weil es Menschen gibt, die diese Veränderung herbei führen.

Diese Menschen wachsen über sich selbst hinaus. Sie sind mutig. Sie trauen sich was. Sie springen über ihren eigenen Schatten und schaffen die unglaublichsten Dinge.

Sie sind in ihrer persönlichen Entwicklung zu Helden geworden.

 

Doch wie kommt es dazu?

 

Kant über die Freiheit, Foto von Franka Baddura

Zuerst erkennen die Menschen die Situation, weil sie sich erlauben: Selbst zu denken.

Sie beginnen Fragen zu stellen. Doch sie merken: Diese Fragen dürfen nicht gestellt werden. Trotzdem beginnen sie nach neuen Lösungen zu suchen.

Dabei werden sie behindert und sie werden sogar lächerlich gemacht.

Doch sie lassen sich davon nicht abbringen. Sie fragen und suchen weiter.

Dann werden sie verunglimpft und schlimmer Taten beschuldigt.

Doch: Sie machen weiter. Dafür werden sie immer stärker bekämpft und bestraft.

 

Hier könnten die Filme dann zu Ende sein.

 

Sind sie aber nicht.

 

 

Denn wir lieben Filme mit einem Happy End!

 

Also spitzt sich die Lage zu. Die Situation scheint immer aussichtloser zu werden.

Die Spannung steigt.

 

Wir beobachten die Protagonisten dabei:

Wie sie wichtige Entscheidungen treffen müssen.

Wie sie mit Niederlagen umgehen und wie sie sich wieder aufrappeln.

Wie sie an ihren Erfahrungen wachsen.

Und wie sie immer mehr in ihre Kraft kommen.

Sie werden sich dabei immer mehr … ihrer selbst bewusst.

 

Meist bekommen sie dann Unterstützung angeboten und eine helfende Hand wird gereicht. Und hier wendet sich das Blatt und damit wird die “Wende“ eingeleitet.

 

Es werden mehr. Die zusammen stehen. Die für einander stehen.

Die Gesicht zeigen!

 

Das Problem löst sich und bringt die sprichwörtliche Erlösung.

 

Die Menschen haben sich befreit. Sie sind dabei zu Helden geworden.

Und das ist es, was wir ein Happy End nennen.

 

Vivekananda über die Freiheit, Foto F. Baddura

 

Du denkst jetzt: Das ist nur ein Film?

 

Nein. Das ist das Leben!

 

Denn Filme werden aus dem Stoff gewebt, den wir “das Leben“ nennen.

Wie sagt man so schön:

Das Leben erzählt die besten Geschichten.

 

Wir müssen gar nicht lange in unserer Vergangenheit suchen, um Parallelen zu finden.

Die Grund-Fragen der Menschen bleiben immer die selben. Die persönlichen - , die zwischenmenschlichen - und die gesellschaftlichen Fragen.

 

Am Ende werden Frieden, Vernunft und Freiheit die Oberhand gewinnen.“ Dalai Lama

 

Die Helden der Vergangenheit werden gefeiert. 

 

Weil sie eine Änderung herbei führten und weil sie für neue Erkenntnisse sorgten.

Sie haben den Raum für eine neue Sichtweise erst geschaffen. Erst danach konnte ein Umdenken stattfinden. Die dann von anderen Menschen übernommen werden konnte. Nur so war eine Weiterentwicklung überhaupt möglich.

 

Die “Helden“ der Gegenwart werden bekämpft. Das war so und das ist immer noch so.

 

Und wenn du jetzt denkst: Das passiert heute nicht mehr. Wir leben in einer modernen Zeit. Dann möchte ich dich daran erinnern, dass genau das, die Menschen in den Generationen vor uns ebenfalls dachten.

Für jede Generation ist die Zeit, in der sie lebt, eine moderne Zeit.

 

Was können wir daraus lernen?

 

Im Film werden die Menschen dann zu Helden, wenn sie beginnen für sich und für ihr Leben Verantwortung zu übernehmen. Das passiert meistens in den Momenten, in denen die Aussichtslosigkeit am größten ist.

Also: Die Frustration so groß wird, dass sie zu einem Wendepunkt wird. An diesem Punkt beginnt der Held schließlich zu handeln und führt eine aktive Veränderung herbei.

 

Die dunkelste Stunde ist kurz vor dem Sonnenaufgang.

Das wussten bereits die Philosophen der Antike.

 

Wir entscheiden, ob wir ohnmächtig zum Opfer der Umstände werden. Oder ob wir aktiv unser Leben selbst gestalten.

Ob wir sagen Können:

 

Ich bestimme über mein Leben!

 

Franka Baddura, 24. März 2021

 

 

 

 

Gute Filme sind z.B. für mich:

 

  • Dirty Dancing

  • Avatar

  • Benjamin Button

  • Momo

  • Forrest Gump

  • Braveheart

  • Troja

  • Das Leben ist schön

  • E.T.

  • Die Farbe lila

  •  The Trumen Show  

  •  Der Club der toten Dichter

  • Matrix   

  • ... und es gibt zahlreiche Filme, die mich beeindruckt haben, von denen ich den Titel nicht weiß. 

 

Erzählt mir gerne, von euren besten Filmen.

Welche Filme haben euch geprägt? Vielleicht sogar den Blick auf euer Leben verändert? 

 

Herzlichst

Franka Baddura 

 

 

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